New Jersey verhängt 1,1 Mio. $ Bußgeld gegen Datenzentrum, nachdem Drohnenbilder 62 Gaskraftwerke enthüllten
· Quelle: Ars Technica AI
Das Umweltministerium von New Jersey hat dem Betreiber des DataOne-Projekts, einem der größten geplanten Rechenzentren an der Ostküste, eine Geldstrafe von 1,1 Millionen US-Dollar auferlegt. Die Strafe resultiert daraus, dass dort Gaskraftwerke ohne die erforderlichen Genehmigungen installiert und betrieben wurden. Eine gemeinsame Untersuchung von The Guardian und Floodlight News zeigte anhand von Wärmebildaufnahmen aus Drohnen, dass 45 der 62 Generatoren in Betrieb waren. Jede Einheit überschreitet die 37‑Kilowatt-Marke, die eine Genehmigung verlangt, und lief mit einer Leistung von rund 2 000 Kilowatt – weit über dem staatlichen Grenzwert.
Die Behörden betonen, dass diese Anlagen Kohlendioxid, Stickoxide, Kohlenmonoxid und weitere Schadstoffe freisetzen, die Atemwegserkrankungen verschlimmern, Herzprobleme auslösen und vorzeitige Todesfälle begünstigen können. Der Fall verdeutlicht die Notwendigkeit, Umweltvorschriften einzuhalten, insbesondere bei kritischen Infrastrukturen, deren Energieversorgung häufig auf fossilen Brennstoffen beruht.
Die Meldung ist wichtig, weil sie zeigt, wie technologische Überwachung – etwa Wärmebilddrohnen – Umweltverstöße aufdecken und Unternehmen dazu zwingen kann, nachhaltigere Praktiken zu übernehmen. Damit werden die öffentliche Gesundheit und die Umwelt geschützt.
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