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Zitieren von Calif Research

· Quelle: Simon Willison

Calif Research hat eine Demonstration von „WeWorm“ veröffentlicht, einem Computerwurm, der sich über WeChat-Anrufe auf iOS- und Android-Geräten verbreitet, ohne dass die betroffene Person den Anruf beantworten oder mit dem Telefon interagieren muss. Der Malware-Code wird bereits ausgeführt, wenn der Nutzer antwortet, da der Anruf geräuschlos ist. Das Team stellte fest, dass die Remote-Code-Execution‑Schwachstelle mithilfe von künstlicher Intelligenz identifiziert wurde; der Exploit wurde in etwa zwei Tagen entwickelt, während die eigentliche Wurm‑Konstruktion eine weitere Woche dauerte. Traditionell hätte die Erstellung einer Malware dieser Größenordnung mehrere Monate und ein größeres Team erfordert. Die Forscher betonen, dass die KI die überwiegende technische Arbeit erledigte, während die Menschen die Ziele festlegten und die Sicherheit des Prozesses überprüften. Der Vorfall verdeutlicht, wie generative KI-Tools die Entdeckungs- und Ausnutzungsphase von Schwachstellen beschleunigen können, wodurch Zeit und Ressourcen erheblich eingespart werden. Die Meldung ist bedeutsam, weil sie ein neues Gefahrenniveau für die mobile Sicherheit aufzeigt: Automatisierung auf KI-Basis könnte die Entwicklung von Angriffen beschleunigen und deren Verbreitung erleichtern. Dies zwingt die Branche, ihre Verteidigungsmaßnahmen zu verstärken und die Risiken der KI-Integration in Sicherheitsprozesse neu zu bewerten.

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