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Suno stellt sein erstes KI-Musikmodell vor, entwickelt mit Unterstützung der Musikindustrie

· Quelle: The Verge AI

Suno hat sein KI‑basiertes Musikgenerierungsmodell v6 vorgestellt, das erstmals Daten aus der Musikindustrie nutzt. Laut Jack Brody, Sprecher des Unternehmens, wurde das neue Modell von Grund auf mit einem Datensatz trainiert, der die in früheren Versionen verwendeten Dateien ausschließt. Zu den lizenzierten Inhalten gehören Werke von Warner Music Group, BMG und der Plattform Believe sowie Daten, die von Nutzern der eigenen Software bereitgestellt wurden. Das Unternehmen hat nicht erklärt, ob sämtliche verwendeten Materialien frei von fragwürdigen Quellen sind.

v6 unterscheidet sich von seinen Vorgängern durch drei Varianten: das Standardmodell v6, eine „wild“ Version für experimentellere Anwendungen und v6‑mini, das kostenfrei verfügbar ist und auf schnelle Ergebnisse ausgelegt ist. Diese Diversifizierung ermöglicht es Musikschaffenden mit unterschiedlichen Erfahrungsstufen und technischen Anforderungen, KI‑gestützte Musik zu erzeugen.

Die Ankündigung ist bedeutsam, weil sie einen wichtigen Schritt zur Legitimation von KI in der Musikproduktion darstellt, indem sie offizielle Lizenzen großer Plattenlabels nutzt. Zudem eröffnet die kostenlose Version Künstlern und kleinen Produzenten die Möglichkeit, fortschrittliche Tools auszuprobieren, ohne in teure Software investieren zu müssen.

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