Autoren widersprechen, während Verlage und Agenten Ansprüche auf Anthropic-Abkommen erheben
· Quelle: TechCrunch AI
Die Autoren haben ihre Bedenken gegenüber den Forderungen von Verlagen und Agenturen hinsichtlich der Zahlungen aus dem mit der KI-Firma Anthropic geschlossenen Abkommen geäußert. Sie behaupten, die Verlage würden einen übermäßig hohen Anteil des Geldes fordern, der nicht dem entspricht, was ihnen laut Recht zusteht. Die Kontroverse entstand, nachdem Anthropic eine Auszahlung vereinbart hatte, um die Schöpfer zu entschädigen, deren Arbeiten bei der Schulung ihrer Sprachmodelle verwendet wurden. Die Schriftsteller argumentieren, dass die vorgeschlagene Verteilung die Intermediäre unverhältnismäßig begünstigt, während sie selbst einen kleineren Anteil der verfügbaren Mittel erhalten. Der Streit verdeutlicht die Schwierigkeit, faire Kriterien für die Aufteilung der durch die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte in KI-Umgebungen erzielten Gewinne zu schaffen – ein Thema, das bislang keine klare und einheitliche Regelung besitzt. Diese Auseinandersetzung ist von Bedeutung, weil sie bestimmt, wie der kreative Beitrag in der Ära der künstlichen Intelligenz anerkannt und vergütet wird, und wirkt sich sowohl auf Autoren als auch auf die Verlagsbranche aus.
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