Wie KI eine interstellare Reise zum Alpha-Centauri plante
· Quelle: MIT Technology Review
Eine gemeinnützige Organisation, die Fermi Explorer Mission, hat angekündigt, ein Raumschiff bis Ende 2029 zum nächsten Sternensystem Alpha Centauri zu schicken. Das Projekt, das rund 15 Millionen US-Dollar von privaten Spendern erhält, basiert auf einer von der KI „Get Physics Done“ entwickelten Flugroute. Nach einem Jahr erfolgloser Versuche schlug die KI einen Kurs vor, bei dem das Schiff dem Sonneninneren näher kommt als Merkur, um die vierfach höhere Sonnenintensität zu nutzen. Bei jeder Annäherung wird der Motor aktiviert, sodass kleine Solarpanels eingesetzt werden können und die Gesamtmasse niedrig bleibt, was das strenge Budget einhält. Die Mission wird mindestens ein Kilogramm Fracht transportieren, darunter Kunstwerke, wissenschaftliche Experimente und eine Kopie des „Golden Record“ der Voyager-Sonden.
Obwohl die Reise bis zu 80 000 Jahre dauern könnte, streben die Verantwortlichen nicht an, die Ersten zu sein, sondern Daten zu sammeln, die bei der Lösung der Fermi-Paradoxie helfen – der Frage, warum trotz zahlreicher Sterne keine Signale fortgeschrittener Zivilisationen empfangen werden. Das Vorhaben zeigt, wie KI kreative Lösungen für ingenieurtechnische Probleme liefern kann, die menschlicher Intuition überlegen sind, und betont die Notwendigkeit erschwinglicher Technologien, damit die Menschheit an der Suche nach außerirdischem Leben und dem besseren Verständnis unseres Platzes im Universum teilhaben kann.
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